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Sehenswürdigkeiten

Historisch weist Pillig besondere Gebäude auf: Probsteihof – entstanden um ca. 1750, heute im Besitz der Familie Röttgen Domkapitelhof – entstanden um 1600, heute im Besitz der Familie Frießem Löffelmühle - entstanden um 1450 im schönen Elztal, heute im Besitz der Familie May St.-Firminus – Pfarrkiche - Neubau aus dem Jahre 1772, eingeweiht 1776 (erhalten vom Vorgängerbau sind noch der alte Taufstein von 1603, sowie die Glocken von 1559 und 1564. Drei Kreuze - an der Straße nach Roes Richtung Burg Pyrmont, entstanden 1652 Alte Schule in der Hauptstraße in Pillig aus dem Jahr 1910. Die ehemaligen Lehrerwohnungen wurden 2007 mit Förderung des Landes Rheinland-Pfalz in einen Bürger- und in einen Jugendraum umgestaltet – im Erdgeschoss befindet sich die Kindertagesstätte „Löwenzahn“ mit einem Anbau aus 1998. Karolinger Schatz - um 1956 – 1961 wurde in der Pilliger Heck durch einen Heimatvertriebenen aus dem Banat auf seinem Acker der Karolinger Schatz gefunden. - Insgesamt ca. 1.790 Münzen. Ein Großteil davon ist im Landesmuseum in Trier ausgestellt. Villa Rustica - östlich von Pillig in Richtung Münstermaifeld/Sevenich gelegen. Villa Rustica Vom 1.-4. Jahrhundert n. Chr. war der ländliche Siedlungsraum in den fruchtbaren Gegenden von Eifel, Maifeld und Pellenz durch zahlreiche, aber einzeln gelegene Gutshöfe geprägt, die so genannten villae rusticae. Ihre Besitzer waren zu Wohlstand gekommene Einheimische, romanisierte Kelten, die mit ihren landwirtschaftlichen Produkten die Städte und das römische Militär am Rhein und in den grenznahen Kastellen am Limes versorgten. Der Gutshof von Pillig lag etwa 0,8 km östlich des heutigen Ortskernes an der Kreisstraße K35 von Pillig nach Münstermaifeld an einem Hang, der leicht nach Südosten zu einem kleinen Bachtal hin abfällt. Die Überreste seiner Mauern befinden sich heute im Ackerland und wurden durch die Luftbildarchäologie entdeckt. Die Hofanlage war rechteckig von einer Mauer von ungefähr 275m x 165m umgeben. Am oberen Hang befand sich die Portikusvilla mit einem Säulengang an der Frontseite zwischen zwei vorspringenden Bauten an den Ecken. Die verschiedenen Wohn- und Schlafräume waren um einen offenen Innenhof herum angeordnet und wahrscheinlich teilweise mit einer Hypokaustenheizung ausgestattet. Hangabwärts lagen die Ställe, Werkstätten, Scheunen und Geräteschuppen. In der Mitte an der Westmauer stand vermutlich das Badehaus, dem über eine Wasserleitung das Wasser von einer nahe gelegenen Quelle zugeführt wurde. Das Besondere der Villa Rustica von Pillig ist ihr vollständig erhaltener Grundriss. Seit 1984 ist sie als Grabungsschutzgebiet
Probsteihof
Domkapitelhof
Pyrmonter Mühle
Pilliger Heck, Fundort des Karolinger Schatzes
Villa Rustica
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Drei Kreuze